Donnerstag, 25. November 2010

Es ist unfair und unglaublich traurig mit anzusehen. Ich lasse alles sausen dafür, für diese Person, die ich liebe? Lieben sollte? Das tue ich nicht. Es tut mir leid, doch für das Lügen bin ich mir zu schade. Was soll man da machen?
Ich will es versuchen. Auf Rat hin die Zeit nutzen .. Zeit zu haben. Zu wissen das es bald vorbei sein wird. Es ist wahnsinn wie sie damit umgehen kann. Besser gesagt, dass sie damit umgehen kann.
Egal wer es wäre, ich würde immer mitfühlen, obwohl ich es nicht so zeige.
Und jetzt, jetzt ist man betroffen, sagen die anderen. Ich bin betroffen, keine Frage.
Nur ich frage mich, bin ich betroffen genug? Es gibt Momente, Schreckliche, in denen ich nicht weiß wohin und wofür. Doch dann habe ich auch Spaß und lache. Dafür schäme ich mich, denn wie kann ich lachen, wenn es ihr so schlecht geht?
Jetzt fahre ich runter, zum Glück. Ich fange heute an mich zu zwingen, zu glauben, das sie den Krebs besiegen kann. Anders geht es nicht.

Samstag, 13. November 2010

Eine Bitte,

"Wenn dir meine Liebe angenehm ist, so zeig es durch dein Lächeln; das Lächeln läßt dir gar zu gut. Lächle also immer in meiner Gegenwart, mein Allerliebster, ich bitte dich darum!"

Ich bitte dich darum.

Sonntag, 7. November 2010

Grenzenlose, vergangene Freundschaft

Früher gingen wir zusammen spazieren und jetzt laufen wir nur noch nebeneinander her. Das soll es gewesen sein. Auseinandergelebt?
Du warst so wichtig. Die Zeit war einfach nur schön. Keine andere Beschreibung kann es dafür geben. Ich vermisse das so sehr. Wenn ich die Bilder sehe, schmerzt es mich, eben so sehr, wie mich die Erinnerungen zum Lachen bringen. Sollen wir es wieder versuchen? Freundschaft kann nicht erzwungen werden. Es ist einfach so passiert. Wir hatten uns gefunden. Wir hatten wunderschöne Zeiten. Natürlich grüßt man sich, redet ab und zu. Nur ist es die Gleichgültigkeit die meine Kräfte raubt. Die Kraft, sich an dem festzuhalten, was man gerade noch hat. Den Funken der Gespräche. Dieser unglaublichen Gespräche! Über alles konnten wir reden. Wir könnten, können wir?
Ich vermisse das so sehr. Die Momente in denen wir nicht aufhören konnten zu lachen. Das alles waren Momente in denen wir alles hatten. Wir gaben uns gegenseitig alles. Es war wunderbar. Wärme und Nähe und grenzenloses Vertrauen. Das war es. Umso mehr schmerzt es Tag für Tag zu sehen, das es nicht mehr so ist.
Ich wünsche es mir so sehr. Das wir die Vergangenheit zur Zukunft machen.

Augen auf .. bitte, nur einmal.

Es ist so wahnsinnig unverständlich. Ich selbst bin so wahnsinnig unverständlich. Wie sollst du mich verstehen, wenn ich mich nicht verstehe?
Ich will es gar nicht. Mir diese Schwäche einzugestehen .. ich bin kein Mensch der sich verlassen will, der jemanden brauchen möchte. Das bin nicht ich! Doch im Moment schon. Ich will mir die Schwäche nicht eingestehen, die Schwäche für dich. Diese verrückte Idee. Wie lang soll das so weitergehen? Ich renne, schneller und schneller. Doch dich erreichen kann ich nicht, denn für mich anzuhalten .. das würde dir nicht einfallen.
Du bemerkst mich auf eine ganz andere Weise. Ich bin eben da. Doch gesehen, gesehen hast du mich noch nicht! Nie. Ich verstecke mich nicht. Doch ich sollte damit beginnen, denn es ist so schmerzhaft zu sehen wie du mich nicht erblicken kannst.
Wenn du es doch nur wollen würdest. Das uns wollen würdest.
Eine verrückte Idee, wie gesagt. Alles spricht dagegen. Ich würde alles dafür geben.
So sehr ich mich dagegen sträube, es geht nicht anders. Kann man das verstehen?
Sinnvoll ist es nicht. Intelligent schon gleich nicht. Ich kann nicht sagen das es gut wäre. Doch würde es mich so glücklich machen. Alles würdest du ändern. Ich würde wieder glücklich sein, so unerhört glücklich.
Ich lache jetzt. Doch nun denke wieder daran, dass es nicht dazu kommen wird. Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, das irgendetwas passieren wird. Der Schmerz erstickt die Freude und was bleibt, ist der verrückte Gedanke. Die Idee, die mich lachen lässt.

Donnerstag, 13. Mai 2010

3.00 pm - Nachdenken

Diese Freiheit die ich gespürt habe ist verloschen. Alles fühlte sich an wie ein Strandspaziergang im kühlen Abendrot. Das Gefühl ist fortgeweht worden und nur die Schwere bleibt tief innen. Man sucht nachts im Bett nach auswegen, ich will es endlich einfach sagen, aber es geht nicht. Es kommt mir nicht über die Lippen, denn ich weiß was zerstört werden wird, doch ich weiß auch, dass ich so nicht mehr weiterleben kann. Du wirst mir nie glauben, dass ich dich lieb habe. Und doch den Abstand brauche.

Mein Kopf ist voll und mein Herz ist leer - es sollte andersherum sein.

Und jetzt ist es aus und ich fühle mich wieder frei. Ich bin froh und ich weiß, dass es richtig war, aber ich weiß nicht was von dem was ich nun mache richtig ist.